Kirchensteuer 2020



Die Kirchensteuer 2020 dient der Finanzierung der zu ihrem Einzug berechtigten Religionsgemeinschaften. Die Kirchensteuer Höhe 2020 beläuft sich in den meisten Bundesländern auf neun Prozent der Einkommensteuer, in Bayern und Baden-Württemberg gilt mit acht Prozent ein vermindertet Kirchensteuersatz 2020.

Neben der Einkommensteuer sind weitere Steuerarten mit einer Kirchensteuerpflicht belegt. So beläuft sich die Kirchensteuer Höhe 2020 bei Einkünften aus Kapitalvermögen ebenfalls auf acht beziehungsweise neun Prozent der Abgeltungssteuer. Zudem wird der übliche Kirchensteuersatz 2020 auf die Grundsteuer fällig. Die Festlegung der Kirchensteuer Höhe ist ebenso wie die entsprechende Gesetzgebung Angelegenheit der Länder, so dass die Regelungen in Detailfragen je nach Wohnsitzland abweichen.

Die Kirchensteuer Höhe 2020

Verschiedene Bundesländer haben eine mindestens zu zahlende Kirchensteuer Höhe 2020 festgelegt, auch wenn das zu versteuernde Einkommen eigentlich zu keiner Steuerpflicht führt. Da es sich dabei um geringe Beträge handelt, bestehen gegen dieses Verfahren keine nennenswerten verfassungsrechtlichen Bedenken. Bezieher hoher Einkommen können außer in Bayern die Kirchensteuer Höhe 2020 auf einen maximalen Betrag beschränken. Dieses Verfahren heißt Kappung und vermeidet, dass Steuerzahler wegen einer als zu hoch empfundenen Kirchensteuer 2020 aus der Kirche austreten.

Die Begrenzung der Kirchensteuer Höhe 2020 erfolgt in einigen Bundesländern automatisch bei festgelegten Beträgen, in anderen Ländern ist sie das Ergebnis einer Verhandlung zwischen dem Bürger und seiner Kirche. Das Finanzamt berücksichtigt seinerseits die bezahlte Kirchensteuer 2020 als Sonderausgabe, so dass Kirchenmitglieder einen Teil ihrer Zahlungen durch die Verringerung ihres zu versteuernden Einkommens zurückerhalten. Wenn ein Kirchenmitglied innerhalb des Jahres aus einer Kirche austritt oder in eine solche eintritt, errechnet sich die Kirchensteuer Höhe 2020 anhand des Jahreseinkommens.

Steuerratgeber 2019

Steuerratgeber 2019

Sie möchten den kostenlosen Ratgeber zur Steuererklärung runterladen? Wir senden Ihnen diesen gerne per E-Mail zu! Diesem Service liegt die von den Finanzbehörden der Länder herausgegebene Broschüre "Kleiner Ratgeber für Lohnsteuerzahler" zu Grunde. Die Datenschutzerklärung können Sie hier lesen: https://www.finanzleser.de/datenschutz/ Powered by ConvertKit

Kirchensteuersatz 2020

Von diesem wird für jeden Monat der Kirchenmitgliedschaft die Kirchensteuer 2020 nach dem gültigen Kirchensteuersatz 2020 des Wohnsitzbundeslandes fällig. Zurzeit lassen alle katholischen Bistümer ebenso wie alle Gliedkirchen der EKD und die Altkatholiken die ihnen zustehende Kirchensteuer 2020 durch das Finanzamt einziehen. Freireligiöse Gemeinden und Unitarier nutzen diese Möglichkeit ebenfalls, während zahlreiche weitere Freikirchen trotz der Berechtigung hierauf verzichten. Ihre Mitglieder überweisen zumeist deutlich mehr als den Kirchensteuersatz 2020 in Form freiwilliger Beiträge an ihre jeweilige Gemeinde.

Der Kirchensteuereinzug durch jüdische Gemeinden

Jüdische Gemeinden sind als öffentlich-rechtliche Körperschaften grundsätzlich zum Kirchensteuereinzug über das Finanzamt berechtigt. Hiervon machen jedoch nicht alle Landesverbände Gebrauch, was zu einigen Besonderheiten führt. Bei einem Wohnort in Nordrhein-Westfalen und einem niedersächsischen Arbeitgeber besteht einerseits die Kirchensteuerpflicht 2020 des Mitgliedes, andererseits kann der in Niedersachsen versteuernde Beschäftigungsgeber diese nicht vom Lohn abhalten.

Somit errechnet das Finanzamt den Kirchensteuerbetrag 2020 des gesamten Jahres im Rahmen der Bearbeitung der Einkommensteuererklärung. Der Kirchensteuerbegriff ist für jüdische Gemeinden nicht passend, zunehmend setzt sich die angemessenere Bezeichnung als Kultussteuer 2020 durch. Eine weitere Besonderheit besteht der jüdischen Kultussteuer besteht darin, dass der Austritt aus einer Gemeinde und damit aus der Kultussteuerpflicht der Halacha gemäß nicht mit dem Verlassen der Religionsgemeinschaft verbunden ist.

Wenn jüdische Gemeinden die Kultussteuer nicht über das Finanzamt einziehen lassen, zahlen die Mitglieder überwiegend freiwillige Beiträge. Die Satzungen einiger jüdischer Gemeinden sehen eine Zahlungspflicht vor, diese beläuft sich unter anderem in Berlin und in Brandenburg auf den üblichen Kirchensteuersatz 2020, wobei der entsprechende Betrag direkt an die Gemeindekasse zu überweisen ist.

Das Kirchgeld 2020 als Ersatz für die Zahlung der Kirchensteuer 2020

Das Kirchgeld 2020 gilt formaljuristisch als Kirchensteuer 2020. Bei ihm handelt es sich um eine Zahlung der Mitglieder, deren steuerpflichtiges Einkommen unterhalb des Existenzminimums liegt, so dass keine Einkommensteuer anfällt. Ob und in welcher Höhe das Kirchgeld 2020 erhoben wird, richtet sich nach der Satzung der jeweiligen Gemeinde.

Ebenfalls als Kirchgeld 2020 bezeichnet wird die Kirchensteuererhebung in konfessionsverschiedenen Ehen bei gemeinsamer Veranlagung. Für diesen Fall sehen die Kirchensteuergesetze der einzelnen Bundesländer stark unterschiedliche Regelungen vor, teilweise beläuft sich das Kirchgeld auf den halben Kirchensteuersatz 2020.