Umsatzsteuervoranmeldung 2020



Eine Umsatzsteuervoranmeldung 2020 müssen alle Unternehmen im Regelfall monatlich in Deutschland abgeben, denn auch der Staat muss regelmäßige unterjährige Einnahmen verzeichnen. Nur für kleinere Firmen mit wenigen Umsätzen gibt es bei der Umsatzsteuervoranmeldung Ausnahmen.

Seit 2013 kann diese Umsatzsteuervoranmeldung mit dem entsprechenden Formular nur noch elektronisch, also über das Internet, eingereicht werden.

Formular Umsatzsteuervoranmeldung 2020

Im oberen Teil des Formular Umsatzsteuervoranmeldung 2020 werden alle Formalien angegeben, wie die Anschrift und die Umsatzsteuernummer des Unternehmens und das zuständige Finanzamt. Dann wird zuerst die Höhe der Umsätze ermittelt. Die erbrachen Lieferung und Leistungen müssen in dem Monat besteuert werden, in dem sie erbracht worden sind. Wenn auf der Ausgangsrechnung des Unternehmens also aufgeführt wurde „Lieferung vom 31. Mai …“, dann ist die Umsatzsteuer 2020 dafür auch im Mai abzuführen.

Das Datum der Rechnungsstellung ist nicht entscheidend. Die Summe aller Umsätze, die mit 19 Prozent besteuert werden muss, wird dann in Feld 81 des Formular Umsatzsteuervoranmeldung 2020 eingetragen. Erlössummen werden stets in vollen Euro-Beträgen eingegeben. Die darauf zu entrichtende Steuer wird dann im Feld daneben eingetragen.

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Ebenso verfährt man mit allen anderen anzugebenen Umsätzen. Auf Seite zwei werden dann ab Zeile 66 die Vorsteuerbeträge beziffert. Die Differenz zwischen den Umsatzsteuerbeträge und der Vorsteuer wird im Feld 83 als „Verbleibende Umsatzsteuer-Vorauszahlung“ ausgewiesen. Dieser Betrag muss an das zuständige Finanzamt abgeführt werden! Ein negativer Überschuss wird vom Finanzamt erstattet.

Fristen Umsatzsteuervoranmeldung 2020

Die Umsatzsteuervoranmeldung 2020 des Unternehmens ist bis zum 10. des folgenden Monats beim zuständigen Finanzamt abzugeben. Spätestens drei Tage danach muss auch der Steuerbetrag auf dem Konto des Finanzamtes gutgeschrieben sein, sonst drohen Bußgelder und Säumniszuschläge.

Großen Unternehmen bereitet der Fälligkeitstag Anfang des Monats Schwierigkeiten, weil die Umsätze und Eingangsrechnungen von den zuständigen Abteilungen nicht so schnell bearbeitet werden können. Die Unternehmen können eine Fristverlängerung für die Abgabe der Umsatzsteuervoranmeldung 2020 beantragen. Die Fälligkeit verschiebt sich mit dieser „Dauerfristverlängerung“ um einen Monat. Trotzdem müssen die Unternehmen insgesamt 12 Steuerzahlungen im Jahr leisten. Um den „fehlenden“ Monat auszugleichen, muss aus dem Umsatzsteuerbetrag des Vorjahres der elfte Teil ermittelt werden und bei der Berechnung mit berücksichtigt werden. Am Ende des Jahres wird diese Vorauszahlung dann wieder abgerechnet.

Beispiel zur Umsatzsteuervoranmeldung 2020

Das ist kompliziert beschrieben, rechnet sich jedoch einfach:

Umsatzsteuererklärung Dezember …
(fällig am 10. Februar des Folgejahres)

  • Steuerpflichtige Umsätze zu 19 Prozent: 100.000 € Steuer (19.000 €)
  • Abziehbare Vorsteuerbeträge: 10.000 €
  • Anrechnung der festgesetzten Sondervorauszahlung für Dauerfristverlängerung: 8.000 €
  • Verbleibende Umsatzsteuer-Vorauszahlung: 1.000 €

Gleichzeitig muss das Unternehmen einen neuen Antrag auf Dauerfristverlängerung stellen:

Antrag auf Dauerfristverlängerung für …

  • Jahresumsatzsteuer für das abgelaufene
  • Geschäftsjahr 110.000 €
  • Davon 1/11 10.000 €

Dieser Betrag ist zusammen mit der Anmeldung für die Umsatzsteuer Dezember abzuführen, insgesamt sind also 11.000 € an das Finanzamt bezahlen.

Umsatzsteuervoranmeldung 2020 zur Umsatzsteuer

Die bedeutendste Einnahme des deutschen Staates ist die Umsatzsteuer. Im Jahr 2011 betrug das Umsatzsteueraufkommen immerhin ca. 190 Milliarden Euro (Quelle: Bundesfinanzministerium). Das ist ein Anteil von über 30 Prozent an den gesamten Steuereinnahmen im Rahmen der Steuererklärung 2020. Abgeführt werden muss die Umsatzsteuer von den Unternehmen. Rechnerisch gesehen ist sie eine Mehrwertsteuer, da stets der Unterschied zwischen dem Erlös für eine erbrachte Lieferung oder Leistung und den eingekauften Vorleistungen besteuert wird.

Praktisch wird die Steuer ermittelt, indem die erbrachten Lieferungen oder Leistungen mit dem Steuersatz belegt werden. Für alle dafür eingekauften Waren oder Dienstleistungen darf die vom Lieferanten ausgewiesene und von diesem ja bereits abgeführte Umsatzsteuer gegenrechnet werden. Dieser Betrag wird dann auch als „Vorsteuer“ bezeichnet.

Die Berechnung der Umsatzsteuer erfolgt gemäß der deutschen Gesetzgebung entsprechend dem Wirtschaftsjahr, meist das Kalenderjahr. Wird jedoch nur eine Jahressteuer angemeldet, könnte es bei vielen Unternehmen zu einer einmaligen Belastung im Jahr führen.

Steuerratgeber 2019

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In Deutschland werden die meisten Umsätze der Unternehmen mit 19 Prozent besteuert. Für grundlegende Bedürfnisse der Bevölkerung, wie Lebensmittel oder kulturelle Angebote, wie Bücher und Zeitungen, gilt ein ermäßigter Steuersatz von 7 Prozent. Für die Besteuerung der Leistungen und Lieferungen in Deutschland finden sich alle Regelungen und Vorschriften im Umsatzsteuergesetz.

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